Lexikon
Hier finden Sie die wichtigsten Fachbegriffe rund ums Thema
Kupfer und den Installationsbereich von A bis Z aufgelistet
und erklärt: mit ausführlichen Kommentaren, nützlichen
Querverweisen und Links. Schlagen Sie nach.
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Abgase |
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bei Verbrennung, Verdampfung etc. entstehende
Umweltschadstoffe. |
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Absorber |
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wichtiger Bestandteil von
Solarkollektoren;
in der Regel Kupferrohre, an denen schmale Kupferstreifen angeschweißt
sind. Die meisten Absorber sind schwarz, was an ihrer aus Titanoxid
Schwarzchrom oder Schwarznickel bestehenden Beschichtung liegt,
die Sonnenergie besonders wirksam aufnimmt. Die aufgenommene Energie
wird in Wärme umgewandelt, die mit Hilfe der guten Leitfähigkeit
von Kupfer an die sogenannte Absorberflüssigkeit (meist ein
Gemisch aus Wasser und Frostschutzmittel) übertragen wird. |
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Abwasserbeseitigung |
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Welche Art der Abwasserbeseitigung
bei einem Bau anzuwenden ist, erfährt man am zuständigen
Gemeindeamt. Gibt es in der Nähe einen öffentlichen Kanal,
muss die Abwasserbeseitigung daran angeschlossen werden. Ansonsten
besteht die Möglichkeit, auf eigenem Grund eine Senk- oder
Sickergrube zu errichten oder ein fließendes Gewässer
in der Nähe zu nützen, in das die Abwässer jedoch
nicht ungeklärt geleitet werden dürfen. |
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Ampere |
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SI-Maßeinheit
für die elektrische Stromstärke. |
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Armatur |
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Bedienungs- bzw. Messvorrichtung,
Absperrelement bei Gas-, Dampf- und Flüssigkeitsleitungen;
im Installationsbereich Untersch.: Stapel-/Grobarmaturen, Feinarmaturen. |
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Bar |
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Maßeinheit für Druck. (vgl.
PASCAL) |
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Barometer |
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Luftdruckmessgerät. |
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Boiler |
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engl. für Kessel; Warmwasserbereiter
auf Speicherbasis. |
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Bronze |
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Sammelbezeichnung für
Kupferlegierungen mit mehr als 60 Prozent Kupfergehalt, die im Gegensatz
zu Messing
entweder kein oder neben den Hauptlegierungszusätzen (Zinn,
Aluminium, Beryllium, Blei) nur geringfügige Anteile an Zink
enthalten. Bronze hat gute Bearbeitungs- und Dehnungseigenschaften,
hohe Verschleissresistenz und außerordentliche Korrosionsbeständigkeit. |
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Diffusionsdichte |
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Nur wenige Materialien
weisen eine so hohe Dichte auf, dass sie für Gase undurchlässig
sind. Je höher diese Diffusionsdichte ist, desto besser eignen
sie sich für den Einsatz in der Hausinstallation. Kupfer
ist aufgrund seiner hohen Diffusionsdichte ein idealer Werkstoff
für diesen Bereich. |
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DIN |
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Abkürzung für
Deutsche-Industrie-Norm(en), später gedeutet als "Das Ist Norm"
(Verbandszeichen des Deutschen Instituts für Normung e.V. (früher:
Deutscher Normenausschuss). |
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DVWG |
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Abkürzung für
"Deutsche Vereinigung für das Gas- und Wasserfach". (vgl. ÖVWG) |
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Elektrolyse |
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durch elektrischen Strom verursachte
Zersetzung chemischer Verbindungen. |
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Emission |
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Abgabe von Schadstoffen an die Umwelt. |
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Erdgas |
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in der Erdkruste (oft zusammen
mit Erdöl) vorkommende Gase (z.B. Methan), die über Pipelines
bzw. Tanker importiert und für Heizzwecke genutzt werden. |
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Fitting |
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Verbindungsstück für Kupfer-,
Stahl- oder Kunststoffrohre. |
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Flächenheizung |
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Fußboden-, Wand-
u. Deckenheizungen; bieten eine gute Energieausnutzung, hohen Komfort
und eine geringe Staubaufwirbelung. Die Diffusionsdichte
des Rohrmaterials Kupfer
verhindert bei Flächenheizungen den Eintritt von Sauerstoff
ins System und trägt so zur Vermeidung von Korrosionsschäden
am Wärmeerzeuger bei. |
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Flachkollektor |
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Solarkollektor-Typ,
bei dem der Absorber
in einem mit einer Glasplatte verschlossenen, flachen, wärmegedämmten
Gehäuse untergebracht ist. Flachkollektoren sind meist nicht
evakuiert, sodass durch den Transport von Luft Wärmeverluste
entstehen. Die Produktionskosten von Flachkollektoren sind deutlich
niedriger als die der leistungsfähigeren Vakuum-Röhrenkollektoren.
(vgl. Photovoltaik,
Solartechnik,
Thermische
Solaranlage) |
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Flansch |
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starre Rohrverbindung auf Verschraubungsbasis. |
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Flüssiggas |
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Kohlenwasserstoffe, die
bei Raumtemperatur und einem Überdruck von nicht mehr als 25
Bar flüssig sind; Brenngase: Propan (als Flaschengas u. in
Tanks), Butan (in Kleinbehältern/Kartuschen), Propylen u. Butylen
(in der chemischen Industrie für Kunststofferzeugung eingesetzt). |
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Flussmittel |
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hat bei einer Weichlötverbindung
die Aufgabe, die metallene Oberfläche bei Erwärmung auf
die Arbeitstemperatur des Lots oxidfrei zu halten und so eine Benetzung
durch das Lot zu gewährleisten; Flussmittel sind deshalb immer
metallangreifend. (vgl. Löten) |
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Garantie |
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freiwillige, vertragliche
Zusage einer Unternehmens, innerhalb eines bestimmten Zeitraums
auch für Mängel, die nach der Übergabe eines Produkts
entstanden sind, einzustehen. |
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Gewährleistung |
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gesetzlich verankerter Anspruch, dass
eine erworbene Sache frei von Mängeln ist; kann bei beweglichen
Gütern binnen 2 Jahren, bei unbeweglichen Gütern binnen
3 Jahren eingeklagt und nicht vertraglich ausgeschlossen werden;
der Mangel oder seine Entstehungsursache müssen schon vor der
Übergabe vorhanden gewesen sein. Bei Fehlern, die innerhalb
von 6 Monaten nach der Übergabe auftreten, wird gesetzlich
vermutet, dass die Sache von Anfang an mangelhaft war. |
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Grünspan |
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Gemisch basischer Kupfer-Acetate
von grüner oder blauer Farbe, das aus der Reaktion von Kupfer
mit Essigsäure entsteht und sich auf Kupfer oder Messing ablagert.
Ohne Vorhandensein von Essigsäure ist in Wasserleitungen die
Bildung von Grünspan nicht möglich. |
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GS |
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Abkürzung für
"geprüfte Sicherheit". Das GS-Zeichen besagt, dass das
entsprechende Gerät bei bestimmungsmäßiger Verwendung
sicher ist (trifft aber keinerlei Aussage zur Wirksamkeit). |
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Halbharte Kupferrohre |
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weisen alle Vorteile von
harten Kupferrohren
auf, lassen sich aber wesentlich leichter kalt biegen. |
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Hausbrunnen |
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Die Sicherung der Wasserversorgung
ist Voraussetzung für eine Baubewilligung. Hat man keine Möglichkeit,
an eine öffentliche Wasserleitung anzuschließen, ist
man gezwungen, einen Brunnen zu schlagen. Obwohl das in Österreich
praktisch überall möglich ist, sollte man sich in Hinblick
auf die Herstellungskosten vorher über die voraussichtliche
Brunnentiefe erkundigen. Wasser aus privaten Hausbrunnen sollte
regelmäßig auf seine Qualität untersucht werden.
(vgl. Trinkwasser-Informationsverordnung)
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Joule |
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Maßeinheit für Energie (Wärmemenge). |
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Kalorie |
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frühere Maßeinheit für
Energie (Wärmemenge); 1 Kalorie = 4,1868 Joule. |
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Kelvin |
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SI-Maßeinheit
für Temperatur, mit gleicher Teilung wie die Celsiusskala,
aber mit dem absoluten Temperaturnullpunkt (- 273,15 Grad C) als
Skalennullpunkt. |
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Kilowattstunde |
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Maßeinheit für elektrische
Arbeit (auf Stundenleistung umgelegt). |
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Kohlenmonoxid |
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farb- u. geruchloses, brennbares
Gas; Produkt unvollständiger Verbrennung kohlenstoffhaltiger
Substanzen. |
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Kollaudierung |
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auch: Kollaudation; Prüfung und
Genehmigung eines Bauvorhabens. |
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Kommissionierung |
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Prüfung u. Genehmigung
eines abgeschlossenen Bauvorhabens durch die zuständige Behörde. |
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Konvektor |
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Gasheizgerät mit Abgasführung
in den Kamin. |
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Korrosion |
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Oberflächenzerstörung
eines Werkstoffs (z.B. Metall) durch chemische oder elektrochemische
Einwirkung. (vgl. Korrosionsbeständigkeit, Korrosionsschutz) |
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Korrosionsbeständigkeit |
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Auf der Innenoberfläche
von Rohrleitungen aus Kupfer,
durch die ständig Wasser fließt, entsteht eine Schutzschicht,
die das Rohr vor Angriffen durch das Wasser bewahrt. Wird der Aufbau
dieser Schutzschicht (z.B. durch Kohlenstoff- und Oxidfilme, Partikel,
Reste von Flussmittel,
durchgelaufenes Lot, Verarbeitungsfehler) zerstört, kann an
diesen Stellen Lochfraß
entstehen. (vgl. Korrosion, Korrosionsschutz) |
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Korrosionsschutz |
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Schutz vor Korrosion
kann durch das Aufbringen dünner Schichten spezifischer Substanzen
auf die Metalloberfläche erreicht werden: 1. künstlich
verstärkte Oxidschichten (z.B. Eloxalverfahren); 2. in chemischen
Lösungen gebildete Zinn-, Chromat- und Phosphatschichten; 3.
Metallüberzüge, die durch elektrolytische Metallabscheidung
(z.B. Verchromung), Aufdampfen, Flammenspritzen, Plattieren oder
Eintauchen in Metallschmelzen (z.B. Verzinkung) aufgebracht werden;
4. Anstriche; 5. Kunststoffüberzüge; 6. Emaillieren. Kupfer
als Halbedelmetall verfügt von Natur aus über sehr hohe
Korrosionsbeständigkeit. (vgl. Lochfraß,
Oberflächenbehandlung) |
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Kupfer |
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chem. Symbol Cu (von lat.
Cuprum); rötlich glänzendes Schwermetall;
Element aus der 1. Nebengruppe des Periodensystems der chemischen
Elemente; Ordnungszahl 29, Schmelzpunkt 1.083 Grad C, Siedepunkt
2.595 Grad C, Dichte / spez. Gewicht: 8,9 g/cm3, relative
Atommasse 63,546; bester Strom- und Wärmeleiter nach Silber.
Weitere Eigenschaften: absolute UV-Beständigkeit, hohe Diffusionsdichte
und
Korrosionsbeständigkeit. Vielseitig verwendbar und leicht
zu verarbeiten ist Kupfer eines der wichtigsten Gebrauchsmetalle.
Die Kupferproduktion
beträgt weltweit über 13 Mio. Tonnen pro Jahr. (vgl. Kupferlegierungen) |
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Kupferlegierungen |
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Die wichtigsten Kupferlegierungen sind Messing,
Neusilber,
Bronze
und diverse Gusslegierungen, z.B. Rotguss.
(vgl. Legierung)
>Download / Die 10 wichtigsten Kupferlegierungen

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Kupferproduktion |
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In der Natur kommt Kupfer
selten in rein metallischer Form vor. Vorwiegend wird es aus schwefelhaltigen
Erzen gewonnen, die etwa ein Prozent Kupfer enthalten. Das Erz wird
vom tauben Gestein getrennt, zu Pulver vermahlen und anschließend
in der sogenannten Flotation angereichert. Diese Konzentrate enthalten
25 bis 35 Prozent Kupferanteil, die in Schmelzhütten zu Rohkupfer
mit einem Kupferanteil von 97 bis 99 oder mehr Prozent weiterverarbeitet
werden. Durch Feuerraffination und Elektrolyse
entsteht hochreines Kupfer mit einem Metallgehalt von 99,90 oder
mehr Prozent. Fast alles Kupfer wird heute stranggegossen und dann
zu sogenannten Halbzeugen wie Blechen, Bändern, Rohren oder
Stangen weiterverarbeitet. |
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Legierung |
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aus zwei oder mehr Metallen
entstehende Verbindung, deren Herstellung unter anderem durch Zusammenschmelzen
und Zusammengießen, Pressen oder Sintern, Eindiffundieren
von Legierungszusätzen in das Grundmetall oder chemisch bzw.
chemischphysikalische Zersetzung erfolgt. Legierungen haben eine
schlechtere Strom- und Wärmeleitfähigkeit als die ihnen
zugrunde liegenden Metalle. (vgl. Kupferlegierungen)
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Lochfraß |
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punktueller Korrosionsschaden
an Metallen. Je edler ein Metall ist, desto widerstandsfähiger
ist es gegen Lochfraß. Kupfer
als Halbedelmetall verfügt von Natur aus über sehr hohe
Korrosionsbeständigkeit.
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Löten |
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Verbinden zweier Metallstücke
durch eine Zwischenschicht, das Lot (Zinn,
Blei), das mit den zu verbindenden Werkstücken legierungsfähig
sein muss; Erhitzen des Lots erfolgt mittels Lötkolben oder
Lötlampe; Untersch.: Hartlöten und Weichlöten (=
Löten bei einer Arbeitstemperatur unter 450ºC); Weichlötverbindungen
dürfen in Kalt- und Warmwasser- sowie in Heizungsleitungen
mit Betriebstemperaturen bis zu 110 ºC eingesetzt werden. (vgl.
Flussmittel,
Rohrverbindungen) |
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Manometer |
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Gas- oder Flüssigkeitsdruckmessgerät. |
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Messing |
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Legierungen ausKupfer
(55 bis 90 Prozent) und Zink
mit (je nach Kupfergehalt) hell- bis rotgelber Farbe. Messing zeichnet
sich durch hohe Festigkeit, gute Verformbarkeit und Korrosionsbeständigkeit
aus. Messingsorten mit 70 bis 90 Prozent Kupfergehalt werden als
Tombak
bezeichnet. Messing mit hohem Kupfergehalt wird zu Schmuckwaren
und Kunstgegenständen verarbeitet; Messing mit niedrigem Kupfergehalt
zu Rohren, Bauprofilen und Armaturen.
Aus Messing gefertigte Haltegriffe und Türklinken sind aufgrund
der antibakteriellen Wirkung von Kupfer immer hygienisch rein und
brauchen nicht gereinigt zu werden. (vgl. Kupferlegierungen) |
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Neusilber |
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best. aus 46-62%
Kupfer,
20-42% Zink,
10-18 % Nickel; Grundmetall für Versilberung, Essbesteck, Schrauben.
(vgl. Kupferlegierungen) |
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Oberflächenbehandlung |
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Die Oberflächenbehandlung
von Metallen wie z. B. Kupfer,
Nickel und Zink
kann mechanisch (durch Schleifen, Bürsten, Polieren, Sandstrahlen),
chemisch (Beizen, Patinieren, Färben) oder galvanisch (Vermessingen,
Verkupfern, Vernickeln, Verchromen, Versilbern, Vergolden) erfolgen.
(vgl. Korrosionsschutz) |
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ÖNORM |
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Abkürzung für "Österreichische
Norm". |
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ÖVWG |
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Abkürzung für
"Österreichische Vereinigung für das Gas- und Wasserfach".
(vgl. DVWG). |
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Packfong |
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chinesisch für Neusilber. |
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PASCAL |
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Maßeinheit für Druck (vgl.
Bar). |
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Patina |
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graugrüne, aus basischen
Carbonaten und Sulfaten bestehende Oberflächenschicht auf Kupfer
und Kupferlegierungen,
die sich durch Reaktion mit dem in der Luft enthaltenen Kohlen-
und Schwefeldioxid bildet. Patina schützt Kupfer vor der Verwitterung
und wird auch als "Edelrost" bezeichnet. In ihrer markanten
grünen Form tritt die Patina abhängig von Regenmenge und
der Wasserzusammensetzung nach rund 8 bis 15 Jahren an flachen und
stark dem Regen ausgesetzten Flächen auf. |
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pH-Wert |
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gibt an, ob sich eine Stoffverbindung
im sauren oder basischen Bereich befindet; nach Trinkwasserverordnung
muß der pH-Wert für Trinkwasser zwischen 6,5 und 9,5
liegen. |
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Photovoltaik |
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Fachbereich, der sich mit
der direkten Umwandlung von Lichtenergie in elektrische Energie
befasst. Ausgenutzt wird der photovoltaische Effekt (Sperrschicht-Photoeffekt)
in Halbleitermaterialien (Solarzellen) mit denen u. a. Photovoltaik-Anlagen
zur Stromgewinnung aufgebaut werden können. |
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Recycling |
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Wiederverwertung von Abfällen,
Nebenprodukten oder verbrauchten Endprodukten der Konsumgüterindustrie
als Rohstoffe für die Herstellung neuer Produkte. |
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Rohrverbindungen |
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können durch Löten,
Schweißen,
Pressen oder Gewindeverbindungen (Verschraubungen, Fittings)
hergestellt werden. |
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Rotguss |
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best. aus 85% Kupfer,
7% Zink,
5% Zinn
und 3% Blei; verfügt über gute Gleiteigenschaften, ist
gut zerspanbar und wird u.a. für Armaturen
verwendet. (vgl. Kupferlegierungen) |
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Schweißen |
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Zusammenfügen von
Werkstücken aus Metall oder Kunststoff durch Schmelzverbindungen;
Untersch.: Schmelz-Press- und Punktschweißen. (vgl. Rohrverbindungen) |
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Schwermetall |
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Sammelbegriff für
Metalle und Legierungen,
deren Dichte über 3,5 g/cm3 liegt. Alle Metalle
außer Aluminium, Titanium und Magnesium werden als Schwermetalle
bezeichnet. |
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SI-Einheiten |
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Maßeinheiten für
physikalische Größen, die nach dem "Systeme International
d' Unites" (SI) im Jahr 1960 neu festgelegt wurden. Das SI baut
auf 7 Basiseinheiten (Meter, Sekunde, Kilogramm, Ampere,
Kelvin,
Mol, Candela) auf; alle weiteren Einheiten werden als Potenzprodukte
der Basiseinheiten ohne Verwendung von Zahlenfaktoren abgeleitet
(z.B. 1 Watt = 1 kg m2/s2). |
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Siphon |
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U-förmiges Rohr zur Wasserableitung. |
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Solarkollektor |
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Anlage, mit der Sonnenenergie
absorbiert und die entwickelte Wärme mit einem relativ günstigen
Wirkungsgrad (30-50 %) zur Trinkwassererwärmung bzw. Heizung
(Thermische
Solaranlage) oder zur Stromerzeugung (Photovoltaik-Anlagen)
genutzt wird. (vgl. Absorber,
Flachkollektor,
Vakuum-Röhrenkollektor) |
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Solartechnik |
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Nutzung von Sonnenenergie
zur Trinkwassererwärmung bzw. Heizung durch Thermische
Solaranlagen oder zur Stromerzeugung durch Photovoltaik-Anlagen
(vgl. Solarkollektor) |
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Taupunkt |
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Temperatur, bei der der
in den Rauchgasen enthaltene Wasserdampf kondensiert; wichtig, um
Korrosionsschäden an Heizgeräten oder das Versotten von
Kaminen zu vermeiden. |
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Thermische Solaranlage |
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Anlage zur zur Trinkwassererwärmung
bzw. Heizung mittels Sonnenenergie. Herzstück jeder thermischen
Solaranlage sind die zu 90 Prozent ausKupferbestehenden
Solarkollektoren.
Sie absorbieren die Sonneneinstrahlung, die aufgrund der besonderen
Leitfähigkeit des Kupfers an ein Gemisch aus Wasser und Frostschutzmittel
abgegeben wird. Das Gemisch gelangt über Kupferrohre in einen
im Solarspeicher eingebauten Wärmetauscher. Abgekühlt
fließt es von dort durch eine Umwälzpumpe wieder in zurück
in die Kollektoren, wo es erneut erwärmt werden kann. Das im
Speicher erwärmte Trinkwasser gelangt über die Hauswasserleitung
in Bad, Küche, Geschirrspüler und Waschmaschine. (vgl.
Absorber) |
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Thermometer |
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Temperaturmessgerät. |
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Thermostat |
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Vorrichtung zur selbständigen
Konstanthaltung der Temperatur. |
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Tombak |
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Messingsorten
mit 70 bis 90 Prozent Kupfergehalt. |
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Trinkwasser-Informationsverordnung |
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im September 1999 in Kraft
getretene Verordnung, die die österreichischen Wasserversorgungsunternehmen
verpflichtet, ihre Kunden regelmäßig über die Qualität
des gelieferten Wassers zu informieren. |
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Trinkwasserverbrauch |
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In Österreich werden
jährlich 2.000 Millionen m3 Trinkwasser verbraucht;
30 Prozent davon entfallen auf den privaten Bereich. Der tägliche
Trinkwasserverbrauch liegt bei durchschnittlich 150 Liter pro Person,
wovon nur 4 Liter fürs Trinken und Kochen verbraucht werden.
55 Liter entfallen auf Baden und Duschen, 32 Liter auf die WC-Spülung,
25 Liter aufs Wäschewaschen. |
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Vakuum-Röhrenkollektor |
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Solarkollektor-Typ,
bei dem sich derAbsorber
in einem evakuierten Glasrohr befindet, wodurch die Energieverluste
im Vergleich zum Flachkollektor
weiter reduziert und Temperaturen bis 150 Grad Celsius erreicht
werden können. Aufgrund des hohen Wirkungsgrades arbeiten Vakuumkollektoren
auch bei leicht bedecktem Himmel. (vgl. (Photovoltaik,
Solartechnik,
Thermische
Solaranlage) |
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Volt |
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Maßeinheit für elektrische
Spannung. |
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Wärmedämmung |
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Außenwände,
Fußböden über dem Keller, Decken zum Dachraum, Fenster-
und Türstürze, Heizkörpernischen etc. benötigen
einen entsprechenden Wärmeschutz. Durch geeignete Baukonstruktionen
und sinnvolle Auswahl der Dämmstoffe lassen sich bis zu 50
Prozent der Heizkosten einsparen. Fachleute empfehlen, auch die
Heizungsrohre mit Dämmstoff zu ummanteln. Der Wärmeverlust
kann dadurch deutlich gesenkt werden. Die erforderliche Wärmedämmung
von Bauteilen ist in der ÖNORM B 8110 festgelgt, die alle Landesregierungen
in ihre Bauordnung aufgenommen haben. |
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Wasserhärte |
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wird in "Grad deutsche
Härte" Grad d angegeben: 0 bis 10 Grad d = weich bis mäßig
hart, 10 bis 160 Grad d = mittelhart, über 16 Grad d = hart
(wobei diese Einteilung nicht streng normiert ist). |
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Watt |
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Maßeinheit für elektrische
Leistung. |
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WE |
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Abkürzung für Wärmeeinheit.
(vgl. Joule,
Kalorie) |
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Zink |
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chem. Symbol Zn; bläulich-weißes
Schwermetall;
Element aus der 2. Nebengruppe des Periodensystems der chemischen
Elemente; Ordnungszahl 30, Schmelzpunkt 419,58 Grad C, Siedepunkt
907 Grad C. Zink reagiert rasch mit Säuren und Alkalien, ist
aber korrosionsbeständig gegen kaltes Wasser und feuchte Luft.
Von Korrosion
gefährdete Metalle (z.B. Eisen) werden elektrolytisch verzinkt.
Zink lässt sich mit zahlreichen Metallen legieren. Bedeutende
Zink-Kupferlegierungen
sind Messing,
Neusilber,
Gussmessing und Rotguss.
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Zinn |
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chem. Symbol Sn (von lat.
stannum); silberweiß glänzendes, weiches, dehnbares Schwermetall;
Element aus der 4. Hauptgruppe des Periodensystems der chemischen
Elemente; Ordnungszahl 50, Schmelzpunkt 231,97 Grad C, Siedepunkt
2.270 Grad C; wird unter anderem zum Löten,
zur Veredelung von Kupferrohren und Eisenblechen oder als dünne
Folie (z.B. für Tuben) verwendet. Bedeutende Zinn-Kupferlegierungen
sind Gussbronze, Rotguss und Zinnbronze. Biologische
Bedeutung hat Zink als wichtiges Spurenelement für Pflanzen,
Tiere und Menschen. Damit bestimmte gesundheitserhaltende Enzyme
im Körper freigesetzt werden können, müssen die Spurenelemente
Zink und Kupfer
immer miteinander im Gleichgewicht sein. |
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