Wer clever ist, wählt Kupfer

 

Zwei Drittel aller österreichischen Architekten, Planer, Installateure, Bauherren und Renovierer bevorzugen den Installationswerkstoff Kupfer. Die hier veröffentlichten Expertentipps und -tricks beweisen, dass Sie damit gut beraten sind.
         
         

Praxistipp Nr. 1: Sekundenschnelle Rohrverbindungen

         
"In Deutschland entwickelte Pressfittings, die eine sekundenschnelle, zeitsparende und dauerhaft dichte Verbindung gütgeprüfter Kupferrohre ohne Öl, Fett und Erhitzen ermöglichen, werden jetzt auch in Österreich vertrieben. Als T-Stück, 90-Grad-Bogen und Muffe sowie als Schiebemuffe und Winkel mit Innengewinde erhältlich, lassen sie sich universell einsetzen Mit einem handlichen und robusten Akku-Presswerkzeug, das für Pressbacken verschiedener Anbieter verwendet werden kann, ist ihre Montage beinahe ein Kinderspiel: zuerst das Kupferrohr rechtwinklig ablängen, das Rohr innen und außen entgraten, ohne Verwendung von Öl und Fett den korrekten Sitz des Dichtelements prüfen, Kupferrohr und Pressverbinder unter leichtem Drehen bis zum Anschlag zusammenstecken, die Einstecktiefe markieren, die Pressbacke auf den Verbinder setzen, Pressvorgang starten – fertig."
         
         

Praxistipp Nr. 2 : Fußbodenheizung

         
"Wer schon einmal die behagliche Strahlungswärme einer Fußbodenheizung genossen hat, kennt den Unterschied zur trockenen und staubigen Luft herkömmlicher Öfen. Die Wärme bleibt am Boden; kühlere Luft an der Zimmerdecke beugt Erkältungen vor. In Neubauten haben sich Fußbodenheizungen deshalb längst durchgesetzt. Aber auch in der Altbaumodernisierung bieten diese Systeme ideale Lösungen. Weil sich die Rohre im Boden befinden, eröffnen sich großzügige Gestaltungsmöglichkeiten – auch für kleine Räume wie das Badezimmer. Viele Bodenbeläge eignen sich für eine Fußbodenheizung; zum Beispiel keramische Fliesen, Naturstein, Laminat oder Parkett und Teppichboden. Beim Einbau einer Fußbodenheizungen ist Kupfer aufgrund seiner unbegrenzten Lebensdauer bei günstigem Materialpreis eine attraktive Installationsvariante. Seine kleinen Rohrdimensionen ermöglichen eine geringe Estrichhöhe. Außerdem sind Fußbodenheizungen aus Kupferrohren absolut diffusionsdicht und daher verschlammungsfrei."
         
         

Praxistipp Nr. 3: Aufputzverlegung

         
"Wenn Sie modernisieren und Ihre alte Trinkwasser- oder Heizungsanlage ersetzen möchten, sollten Sie eine Aufputzverlegung erwägen, bei der Kupferrohrinstallationen eine sehr gefällige Optik bieten. Schutt und Schmutz sind dann kein Thema mehr. Aber auch unter Putz verlegt bieten Kupferrohre gegenüber Kunststoffrohren einen wesentlichen Vorteil: Mit einem Metallsuchgerät lassen sie sich – zum Beispiel wenn man Löcher in die Wand bohren möchte, um ein Regal oder Bild aufzuhängen – jederzeit leicht orten."
         
         

Praxistipp Nr. 4: Kupferrohre elegant verkleidet

         
"Technisch und wirtschaftlich ist die Vorwandinstallation von Heizungsrohren bei der Renovierung und Modernisierung in den meisten Fällen die beste Lösung. Mit passenden Schellen und Sockelleisten lassen sich Kupferrohrinstallationen einfach, elegant und optisch ansprechend verkleiden. Für Ecken, Übergänge und Endstücke werden im Handel passende Formteile angeboten, die das Erscheinungsbild geschmackvoll abrunden und selbst bei starker Beanspruchung langlebig und robust sind. Für Rohre an Wand und Decke gibt es Steigstrangprofile. Sie sind in U- und L-förmiger Ausführung erhältlich und sorgen so für die notwendige Flexibilität bei der vertikalen Rohrführung."
         
   

Praxistipp Nr. 5: Durchlauferhitzer

 
         
"Wo's heiß hergeht, sind Kupferrohre die erste Wahl – zum Beispiel beim Betrieb von Elektro- und Gasdurchlauferhitzern für die dezentrale Warmwasserversorgung. Neben sehr hohen Temperaturen können dabei nämlich bestimmungsgemäß höhere als nach DIN 1988 Teil 2 zulässige Druckwerte auftreten. DIN-gerechte Werkstoffe und Bauteile halten diesen Anforderungen nicht notwendigerweise stand. Einzelne Hersteller von Durchlauferhitzern weisen deshalb für verschiedene Baureihen aus, dass Kunststoffrohrsysteme grundsätzlich nicht geeignet sind. Bei anderen Typen wird ausdrücklich auf die Verwendbarkeits-Aussagen der Rohrhersteller verwiesen. Bei Kupferrohren ist das alles kein Problem, denn sie sind absolut hitze- und druckbeständig. Daher die Empfehlung: Wenn's buchstäblich heiß wird, mit Kupfer auf Nummer sicher gehen."
         
         

Praxistipp Nr. 6: Gütegeprüftes Material

 
         
"Die wichtigste Voraussetzung für problemlose Sanitärinstallationen ist der Einsatz gütegeprüften Materials für Rohre, Fittings, Lote und Flussmittel nach den ÖVWG-Prüfbedingungen. Die strengen Qualitätskriterien stellen den Schutz vor Lochfraß sicher. Nicht minder wichtig ist die Beachtung der festgeschriebenen Regeln für die Installation – beispielsweise die sachgerechte Auslegung der Anlage, der empfohlene Einbau eines Feinfilters, die richtige Inbetriebnahme sowie die Vermeidung langer Stillstandzeiten zwischen Erstbefüllung und effektivem Betriebszustand. Wesentlich ist auch die Einhaltung der Weichlötempfehlung und der Einsatz eines modernen wasserlöslichen Flussmittels."
         
         

Praxistipp Nr. 7: Mischinstallationen

 
         
"Mischinstallationen mit verzinktem Stahl sind bei Einhaltung der Fließregel (Kupfer in Fließrichtung nach verzinktem Stahl!) unproblematisch. Wasserspeicher aus Stahl, die an eine Zirkulationsleitung aus Kupfer angeschlossen sind, werden vom Hersteller durch eine – meist aus Email bestehende – Innenbeschichtung und eine Kupferanode geschützt. Solange das Wasser Trinkwasserqualität aufweist, ist Kupfer als Installationsmaterial immer geeignet. Im Fall von Wässern, deren Analysewerte außerhalb der zulässigen Grenzen liegen, bieten das Österreichische Kupferinstitut und die Rohrhersteller qualifizierte Beratung an."
         
         

Praxistipp Nr. 8: Vielfältige Kupferanwendungen

 
         
"Neben zahlreichen anderen Vorteilen zeichnen sich Kupferrohrsysteme durch ihre enorme Dimensionen- und Typenvielfalt aus. Insgesamt können an die 1.600 verschiedene gütegeprüfte Kupferrohre und Fittings sowie Lote und Flußmittel unterschiedlicher Hersteller miteinander kombiniert werden. Das hat den Vorteil, dass sich die Lagerkosten verringern und die Verfügbarkeit an allen Orten Österreichs gewährleistet ist. Die universelle Einsatzbarkeit von Kupfer gibt es in der Haustechnik bei keinem anderen Werkstoff. Dabei müssen weder mehr Regelwerke beachtet werden, noch sind die Verarbeitungstechniken komplizierter. Kupferanwendungen sind lediglich vielfältiger."
         
         
         
         

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Wenn Sie einen praktischen Ratschlag für den professionellen Einsatz von Kupferrohrinstallation haben, schreiben Sie uns. Ihre besten Tipps und Tricks werden auf dieser Seite veröffentlicht.